Vernissage: Mireille Gros "Walden nid Walden"

 

15:00-18:00 h

Beginn
Samstag 17. Februar 2024, 15h00
www
www.galeriestans.ch
Details
Die Vernissage findet am Samstag, 17. Februar 2024, 15 bis 18 Uhr, Einführung 16.30 Uhr.
Vom 17. Februar bis zum 24. März 2024 zeigt die international präsente Künstlerin Mireille Gros, eigens für die Galerie Stans geschaffene Pflanzenerfindungen aus ihrem Instinktverstärkungselixiergarten. Der Florist Cyril Bergmann reagiert darauf mit ergänzenden Interventionen.

Mit der international präsenten Künstlerin Mireille Gros startet die Galerie Stans das Programmjahr 2024. Den Ausstellungstitel hat die Künstlerin spontan kreiert. Er ist gleichzeitig Hommage an den Ausstellungsort im Kanton Nidwalden sowie an das Werk «WALDEN» von Henry David Thoreau. Erschienen im Jahr 1854, war es eines der einflussreichsten Bücher der amerikanischen Literaturgeschichte und zugleich Inspiration für die Naturschutzbewegung des 20.Jahrhunderts.
Fiktive Pflanzen als Langzeitprojekt Empfindsamkeit gegenüber der Natur beeinflusst das Werk von Thoreau und Mireille Gros. War es bei Thoreau der Rückzug aus der Gesellschaft und das Leben in einer Waldhütte, das ihn prägte, ist es bei Mireille Gros der Aufenthalt 1993 im letzten Primärurwald Westafrikas, der in ihr das Bewusstsein für die Artenvielfalt und Artensterblichkeit weckte. «Jeden Tag verschwindet eine Pflanzenart – jeden Tag erfinde ich eine neue.» Daraus entstand das nun über 30-jährige Langzeitprojekt «The Fictional Plant Biodiversity», in dem Mireille Gros täglich neue, fiktive Pflanzen auf Papier und Leinwand erschafft und so dem Verschwinden der Arten künstlerisch entgegenwirkt.

Kunst und Floristik – Kontrast und Harmonie
Zu sehen sind in «Walden nid Walden» eigens für die Galerie Stans von der Künstlerin geschaffene Pflanzenerfindungen aus ihrem Instinktverstärkungselixiergarten, ferner Malerei, Zeichnung, Fotografie, Objekte, Installationen und Video.
Darauf reagiert der Berner Cyril Bergmann. Während seiner Ausbildung in Österreich zum Meisterfloristen widmete er sich auch der Geschichte, Philosophie und Architektur. Er setzt und sucht mit seinen floristischen Arbeiten gleichzeitig Kontraste und Harmonie zu den Werken von Mireille Gros.
Die Ausstellung in der Galerie Stans wird «nid Walden» nicht auf den Kopf stellen, wie es das Foto auf der Einladungskarte vermuten lässt. Mireille Gros hat es mit Bedacht und einem Augenzwinkern ausgewählt. Sie verspricht eine «rare und dichte nid Waldpoesie», «Landschaften, in denen die Seele ein und aus geht».
Die Ausstellung im Flury-Haus am Dorfplatz 11 dauert vom 17. Februar bis 24. März 2024. Sie ist Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 13 bis 16 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist frei.
Ausstellung
Vernissage